Rentabilität

Bei uns baut doch eh keiner, das lohnt sich doch nicht ...

 

Diese Aussage war von Entscheidungsträgern in letzter Zeit öfter zu hören. Und ja, auch wir denken, dass es rentablere Standorte gibt.

 

1. Wenn das so ist, warum dann aber das ganze Verfahren? Um so wie in Berg vier, gut 200 Meter hohe, Windräder zu bauen, um eines von Herrn Genz zu verhindern, das 73m hoch geworden wäre? Inwiefern das sinnvoll ist, mag jeder mit etwas Logik für sich selbst beantworten. In Berg spricht man trotzdem von > 5% Rendite, in Inning von relativ risikofreien 4%. An beiden Standorten wird nicht nur an Konzentrationsflächen, sondern schon an der konkreten Realisierung von WKA (Windkraftanlagen) gearbeitet.

 

2. Bei großen Energieerzeugern - und solche sind bei einem Anlagenpreis von rund 4,5 Mio. EUR/Stück wohl die ersten zu erwartenden Investoren - ist das ganze eine Mischkalkulation und Marketingeffekte spielen im Gesamtkonzept durchaus eine große Rolle, da steht die Rendite vielleicht auch mal hinten an. (Siehe Windrad an der Allianz-Arena)

 

3. Was macht die Bayrische Staatsregierung wohl, wenn - sagen wir mal - in 5 Jahren erst die Hälfte der euphorisch versprochenen 1500 neuen Windräder stehen? Die rentabelsten Standorte sind dann wohl besetzt ... jetzt muss wohl der Rest rentabel gemacht werden. Der Dreh an der Fördermittelschraube wäre da sicher eine Möglichkeit ... gut möglich, dass dann die noch freien Plätze in Konzentrationsflächen aufgefüllt werden. Wenn dann in Inning schon 6 Anlagen in der Mitte stehen, kann man sich durchaus noch eine Reihe davor und dahinter vorstellen. Die Größe des Gebietes gäbe es her, schließlich sind die aktuellen Planungen ja in der Mitte der Flächen angesiedelt.

 

 

 

Quelle: Johann Belle

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